Die Schönheit wächst auf der Wiese

Schönheit aus Tiegeln, Tuben und Dosen verspricht die Kosmetikbranche. Eine riesige Auswahl im Drogeriemarkt erschlägt einen förmlich. Wer Produkte für die Schönheitspflege sucht, kann genauso gut auch mal auf eine schöne, bunte Wiese gehen. Hört sich komisch an, ist aber so. Leider sind wir Menschen im Laufe der Zeit immer weiter von der Natur entfernt worden. Viele, die Naturkosmetik neu für sich entdecken, sind begeistert.

Blüten machen schön

Straffe haut durch Wiesenpflanzen? Ja, das geht tatsächlich! Gänseblümchen, Klee und Mohn, zusammen mit Pflanzen- oder Mandelöl, ergeben ein Massageöl, das gegen Cellulite eingesetzt werden kann. Ein anderes Beispiel ist die Ringelblume. Zusammen mit Olivenöl zu einer Creme verarbeitet, ist sie ein echter Feuchtigkeitsquell für die Haut. Besonders gut pflegt Ringelblume auch trockene Füße oder Hände. Wer mit großen Poren zu kämpfen hat, der sollte Löwenzahnblüten pflücken. Auch unreiner Haut wirkt er entgegen, da er den Stoffwechsel anregt und die Durchblutung fördert. Junge Haut, die zu Pickeln neigt, kann damit ebenfalls behandelt werden. Die wilde Malve wird beispielsweise gegen Hautreizungen und Rötungen eingesetzt.

Heu als Helfer

Heubäder werden von Wellness Centern häufig eingesetzt. Für das Bindegewebe sind solche Bäder ideal. Die Durchblutung wird angeregt, die Schlacke wird abtransportiert und die Haut wird rosig und zart. Das Kochen mit Heu wird ebenfalls von manchen noch traditionell durchgeführt oder neu entdeckt. Also nicht nur die Haut wird durch Heu verwöhnt, sondern auch der Gaumen.

Verarbeitung und Rezepte

Damit Blüten und Co auch ihren gewünschten Effekt bringen, sollten Rezepte und Verarbeitungstipps eingehalten werden. Manche Cremes oder Öle müssen zum Beispiel eine Zeit lang ziehen. Rezepte und Anleitungen findet man im Internet oder in Naturkosmetik Büchern. Dort stehen dann auch Aufbewahrungshinweise und Haltbarkeitsangaben.

Kleiner Tipp:

Wer sich auf die Suche begibt, um Blüten zu sammelte beachten, keine Wiesen auszusuchen die neben Strassen sind, häufig von Hunden durchstreift werden, oder gar in einem Naturschutzgebiet liegen.