Historische Kleider – Glanz vergangener Herrlichkeit

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Historische Kleider haben eine magische Wirkung, die den Betrachter in die vergangene Epoche zurückversetzt. An ihren Schnitten, Stoffen und Dekoren kann man den Zeitgeist präsentierter Geschichtsperioden ablesen und das Flair versunkener Monarchien spüren.

Modetrends, die internationale Reichweite hatten

Normierung gesellschaftlicher Beziehungen sowie ästhetische Vorlieben und Verhaltensweisen der Vorfahren. Denkweisen, die in bestimmte Schnittmuster und Formen gefasst wurden. Etablierung neuer Werte, wirtschaftlicher und ökonomischer Aufschwung. All das spiegelt sich in historischen Kleidern wieder, die als treue Rekonstruktionen längst vergangener Modetrends zu betrachten sind. Diese wurden durch die mächtigsten Monarchen der Welt diktiert, die durch das prächtige Auftreten ihren internationalen Ruhm untermauern wollten. Somit reglementierten sie auch die Mode auf Burghöfen anderer Länder, die bestimmte Schnitte, Stoffkombinationen und Modeaccessoires kopiert haben.

Imperiale Qualität, die nicht nur überladend wirkte

Historische Kleider werden meistens mit üppigen, weit geschnitten Roben der Barockzeit oder der italienischen Renaissance assoziiert, die reichlich verziert waren. Schnittmuster und Fotos von historischen Kleidern kann man unter www.historischeschneiderei.de/historische-kleider/ ansehen. In der Geschichte großer Monarchien hat sich tatsächlich dieses Bild durchgesetzt. Opulenz und prachtvolle Outfits, die durch kostbare Stoffen und zahlreiche Schmuckelemente dominiert waren, bilden nicht die einzige Inspiration für Schneider und Kostüm-Designer, die Mode vergangener Epoche rekonstruieren. Frei von opulenten und nicht selten übertriebenen Formen war nämlich die Mode des Empire, in der feminine, formschlichte Chemisenkleider den Vorrang erhielten. Eng geschnürte Mieder und Reifröcke wurden endlich verbannt, um den Frauen-Outfits mehr Bewegungsfreiheit und Natürlichkeit zu verleihen. Mit reichen Silber- und Goldstickereien auf Seide und Batist sowie mit Blumen- und Blätterranken und Perlenstickereien war die imperiale Qualität der Kleider unterzeichnet.

Ewiger Zeichen der vergangenen Epochen

Mit historischen Kleidern bringen die Schneidemeister immer den Wandel der Moder zur Darstellung, der durch unterschiedliche Einflüsse geprägt war. Sie sind wie ein Spiegel, der den Stil vergangener Epochen aufzeigt. Die Einflüsse der historischen Schnittmuster sind bis heute in der Mode Sichtbar. Weite Röcke, enge Taillen sowie betonte Miederoberteile kann man in mehreren Kleiderarten beobachten. Die historischen Kleider selbst werden jedoch nicht als Alltagsbekleidung verwendet. Sie dienen als Ausstellungstücke in Museumsammlungen oder als Kostüme im Theaterstücken oder Spielfilmen. Deren Fertigung verlangt sehr guten Nahfähigkeiten und ein genaues historisches Wissen über Modegeschichte. Deswegen fertigt man sie heute fast ausschließlich in spezialisierten Ateliers und Kostümwerkstätten.

(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)