Öko Projekt HA NAM

Die Jeans, der Modeartikel für Damen und Herren, Kinder und Jugendliche ist aus den Kleiderschränken der Weltbevölkerung nicht mehr wegzudenken. Die Jeans gilt weltweit als eines der beliebtesten Kleidungsstücke überhaupt. Kaum ein Mensch auf diesem Planeten, der nicht mindestens eine klassische Blue-Jeans sein eigen nennt. Das Wort Jeans entstand aus dem Begriff Genes, da der Stoff für die ersten Hosen aus der Nähe von Genua kam. Früher wurde die Jeans Nietenhose genannt. Die Jeans für den europäischen Markt werden überwiegend in Billiglohnländern Asiens produziert. In Vietnam wird neuerdings die weltweit erste 100-Prozent abwasserfreie Bio-Jeans produziert. Der Begriff Nietenhose war negativ besetzt, denn die Nietenhose galt als Arbeiterhose. Nietenhosen waren in den 60ern auch Symbol der Auflehnung der Jugend gegen das Establishment. Obwohl heutzutage bessere blaue, synthetische Farbstoffe existieren, werden immer noch viele Jeans mit Indigo gefärbt. Gerade durch die geringere Gleichmäßigkeit des Indigos kann die Waschung, die immer noch so stark im Trend liegt, gut erzeugt werden. 

Innovative Öko-Mode-Kunst-Projekt

Die Jeans besteht aus Baumwolle und wird zum Teil noch mit dem Pflanzenfarbstoff Indigo eingefärbt. Obwohl heutzutage bessere blaue, synthetische Farbstoffe existieren, werden immer noch viele Jeans mit Indigo gefärbt. Gerade durch die geringere Gleichmäßigkeit des Indigos kann die Waschung, die immer noch so stark im Trend liegt, gut erzeugt werden.

Die Produktion der herkömmlichen Jeans ist nicht gerade umweltfreundlich. Bei der Einfärbung und Veredlung der Jeans werden rund 8.000 teils hochgiftige Chemikalien eingesetzt und es entstehen pro Jeans ca. 40.000 Liter Abwasser. Die aktuellen modischen Designer Bio- Jeans stammen aus einem innovativen Öko-Mode-Kunst-Projekt in Ha Nam, Vietnam. Diese erste Bio-Jeans-Veredelungstechnologie, die zu 100 Prozent ohne Abwasser funktioniert ist zudem CO2 –Neutral, da zur Energiegewinnung Solarstrom eingesetzt wird und bei niedrigen Temperaturen gearbeitet wird.

Entlastung der Umwelt

Heutzutage gibt es von jedem Modelabel eine eigene Jeanskollektion, die bei den Konsumenten reißenden Absatz finden. Doch die Produktion herkömmlicher Jeans aus dem beliebten Baumwollstoff Blue-Denim ist gleichzeitig auch die größte textile Umwelt-Sünde unserer Zeit. Die Produktion der Bio-Jeans soll den Einsatz von Energie und Chemikalien die zur Veredlung der Baumwollfasern für trendige Farb-, Auswasch-, Verschleiß- und Bleicheffekte reduzieren oder sogar verhindern. Der Verbrauch von chemischen Farben, Lösungsmittel, Chlor und Bleichmittel belastet auf Dauer das Trinkwasser und schädigt Mensch und Umwelt.